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| Im März 2011 geht die Geschichte des Hausprojekts Wonnhalde 1a zu Ende, die in den 1980er Jahren im Zuge der "Aktion Mietersolidarität" begonnen hatte. Mehr als sechs Jahre lang haben wir uns erfolgreich gegen die Auflösung unserer Mietverträge und unserer Hausgemeinschaft gewehrt. Nun müssen jedoch anerkennen, dass die Entmietung und der bauliche Zerfall des Hauses juristisch nicht mehr verhindert werden kann. Wir ziehen deshalb schrittweise aus. Nachdem die Stadtverwaltung ihre Abriss- und Verkaufspläne jahrelang nur notdürftig kaschieren konnte, gelang es ihr im vergangenen Jahr eine Mehrheit des Freiburger Gemeinderats davon zu „überzeugen“, durch eine weitere Entmietung Platz für mehrere Romafamilien zu schaffen, die ansonsten in belebten, stadtnahen Nachbarschaften zu sehr "stören" würden. Lesen Sie unsere Abschiedserklärung: Mit Mobbing und sozialer Heuchelei zum Sozialghetto Wonnhalde? Darin und auf www.wonnhalde.org finden Sie Informationen zu den Hintergründen der Kampagne der Stadtverwaltung. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns noch für die grosse Unterstützung bedanken, die wir in den vergangenen sechs Jahren erfahren haben. Neben den vielen Einzelpersonen gilt unser besonderer Dank den Fraktionen der UL und der GAF, Walter Krögner von der SPD, dem MigrantInnenbeirat von 2007, dem Mietshäusersyndikat und der Initiative Wohnen ist Menschenrecht (WIM) sowie einzelnen Beschäftigten der beteiligten städtischen Ämter, die aufgrund der autoritären, intransparenten Verwaltungsstrukturen uns nur anonym mit Informationen zu den wirklichen Interessen der Verwaltung versorgen konnten. Zum Abschluss laden wir zu einem berauschenden ABSCHIEDSFEST ein: Samstag 22.1.2011 ab 20 Uhr in den Kellerräumen der Wonnhalde 1a mit bewährten DJanes und DJs. Für eine wirkliche dezentrale Unterbringung der Roma in belebte Stadtteile, auch in den "besseren"! Bezahlbarer Wohnraum und Recht auf Stadt für Alle! Hausgemeinschaft Wonnhalde, 10.1.2011 Drei Gruende warum ein 25-jaehriges Hausprojekt zerschlagen werden soll |